N.U.C. – Metamorph
17. Mrz. 2011 | von Sabrina
Wofür die Abkürzung N.U.C.nun genau steht, verbleibt weiterhin ein Mysterium. Man kann jedoch festhalten, dass N.U.C. als Band definitiv für einen futuristischen Synth-Goth-Rock mit vorwiegend deutschen Texten stehen, bei dem langsam immer mehr das rockige Element in den Vordergrund tritt, was die zahlreichen Live-Auftritte im vergangenem Jahr bewiesen haben.
Geht es mit „Traumlos“ und „Der Tod steht ihr gut“ auf “Metamorph” auch mit ziemlich rockigen, im Mid-Tempo-Bereich liegenden Tracks los, so kommt es mit dem englischsprachigen Song „Nothing but the truth“ zu einem fast schon stilistischen Bruch auf diesem Album; es erwartet uns plötzlich ein schleppender, für den Gothic jedoch untypisch kurzer Ausflug in den Elektrobereich, in dem der Hauch an Gitarren beinahe verloren geht. Diese Beschreibung trifft für den Metalhead auch die restlichen Songs betreffend durchaus zu. Aber einen Kracher haben N.U.C. noch auf dieser Scheibe zu bieten.
„Let’s Dance“, einer der Live-Favoriten dieser Bremer Band, ist ein eingängiger, melodiös untermalter Rock-Track, mit einem zum Tanzen (oder wenigstens Mitwippen) ansteckenden Virus, dessen Ansteckung durchaus auf den nationalen Tanzflächen vorstellbar ist.
Rundum: Wir bewegen uns hier unumgänglich im Gothic-Bereich, aus dem die Band nach und nach auszubrechen versucht und sich klassischer Hard-Rock-Elemente bedient. Man soll gespannt auf die nächste Veröffentlichung sein. Live haben die Jungs nämlich bereits bewiesen, dass diese beschriebene Grenze bereits überschritten worden ist.
Und wer sich sein eigenes Bild der Scheibe machen will, kann sich die Songs bequem aus dem Netz laden, “Metamorph” steht wie der Vorgänger “Schattentanz” auf der Homepage der Band kostenlos zum Download.











