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Reload Festival

MISCONCEIVED – Resurrection – Beast – Kill

14. Jun. 2011 | von
misconceived-resurrection-beast-kill1-cover-artwork

Band: MISCONCEIVED
Album:
"Ressurrection - Beast - Kill"
Genre: Thrash Death Metal
Spielzeit: 69:35
Release Date: 2010
Label: Eigenproduktion
Web:
Bewertung: 8 / 10


Das Metalbiest ist losgelassen!

Wenn man bedenkt, dass es MISCONCEIVED bereits seit Mitte der 90er gibt und sie erst im Jahre 2010 den ersten Silberling, in Eigenregie übrigens, veröffentlichen, fragt man sich natürlich nach dem „Warum“. Aber das soll hier nicht bekakelt werden, das werden wir extra in einem Interview besprechen…

Anno 2010 steht also „Resurrection – Beast – Kill“ auf dem Programm. Assoziieren wir mal:

Resurrection“: Wiedererweckung (der Band).
Beast“: Metalbiest!
Kill“: haufenweise tote Metaller nach dem Genuss des Albums.

Jawohl, liebe Freunde der „harten Gesellschaft“. MISCONCEIVED haben mit ihrem ersten Album ein Metalbiest losgelassen, das gewaltig die Muskulatur eurer Nacken beanspruchen wird. Oh, ich vergaß: natürlich nur, wenn ihr auf eine höllische Kombination aus gewaltigen Death Metal, Thrash Metal und Black Metal steht. Pussys, ultratrue True-Metaller und so: das hier ist nichts für euch!

Nach dem Intro (welches mich an OVERKILL erinnert) folgt auch gleich das erste richtige Highlight des Albums: „Ocean Of Dreams“. Hier wird gleich schön brachial nach vorne geblastet und der Song erinnert ein ums andere Mal an die große amerikanische Death-Metal-Kunst der Marke SUFFOCATION oder MORBID ANGEL. Während „Black Sea“ oder „Vile Fantasy“ noch eine Spur technischer klingen (die Jungs zeigen hier echt mächtig abgefahrenes Zeug), gehen „Fanatic“ oder „Euphoria“ schon fast als „zahm“ durch.

Der Titeltrack dann ist fast MALEVOLENT CREATION in Reinkultur und „Cease To Exist“ schielt immer wieder in Richtung VADER. Das ganz große Highlight wartet aber am Ende: „The Annihilation“: hier kommen sämtliche Einflüsse der Band zum Tragen und es wird geknüppelt, geknüppelt und geknüppelt. Großartig!

Hat sich die jahrelange Warterei auf ein Album der Band nun gelohnt? Aus meiner Sicht kann die Antwort nur lauten: Hell Yeah! Wer auf derbes Geprügel, Shouts jenseits von Gut und Böse, brachiales Riffing und allerfeinstes Songmaterial steht, macht mit„Resurection – Beast – Kill“ von MISCONCEIVED nichts falsch und sollte zugreifen! Alle anderen ist nicht zu helfen.


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2 Kommentare
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  1. [...] – Beast – Kill“. Wer nochmal in das Review reinschnuppern, möchte klickt hier. Das Soundlodge Studio diente in letzter Zeit unter anderem SINISTER, GOD DETHRONED oder [...]

  2. [...] Scheibe “Black Oblivion” von den Schweden CIRCLE O CHAOS, und 2x das aktuelle MISCONCEIVED-Album “Resurrection – Beast – Kill”. Die Päckchen an die Gewinner gingen heute raus, und zwar [...]

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