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06.03.10: das Rockt XIV, MZH Heerstedt

11. Mrz. 2010 | von


Am Samstag, den 06.03., verwandelte sich auch in diesem März die ansonsten als Turnhalle genutzte Mehrzweckhalle Heerstedts wieder in einen Ort der Kunst und der Erquickung: beim nunmehr 24. „das Rockt“ fanden wieder diejenigen Einlass, die gute Musik und gute Underground-Bands zu schätzen und zu feiern wissen.

Den Auftakt machten die Loxstedter Newcomer ETERNAL EMPIRE. Die über weite Strecken recht junge and machte vor allem durch gute Ideen auf sich aufmerksam und zeigte viel Potenzial. Dafür, dass über weite Strecken der Sound mit den gewaltigen Keyboard-Arrangements nicht mithalten konnte, kann man die Musiker kaum verantwortlich machen. Dennoch waren durchaus Stellen auszumachen, an denen man auch der Band noch ein wenig Übungsbedarf bescheinigen muss.

Nach einer überzeugenden Vorstellung des Openers betraten mit CIRCUS RHAPSODY Musiker die Bühne, die schon weit erfahrener und auch weiter gereist waren. Das Berliner Trio überzeugte durch Punk, der vor allem textlich gegen Horrorpunk tendierte und von einer mitreißenden Live-Show umgeben war. Dies quittierte ein wachsender Teil des Publikums mit Tanz und Gesang im Takt der Songs und vor der Bühne.

Nach der leider sehr kurzen Spielzeit von CIRCUS RHAPSODY, die nur etwa eine halbe Stunde auf der Bühne zu brachten, war es an THE IRON FIST OF FU, die Menge am Toben zu halten. Leider war der Temposturz vom Horrorpunk zum Alternative Rock wohl zu groß, und so leerte sich der Raum zusehends. Die Band, ganz Profi, ließ es sich dennoch nicht nehmen, ein gutes Konzert zu fahren, sauber zu spielen, und auf der Bühne standesgemäß zu feiern. Wegen ihrer im Vergleich doch etwas ruhigeren Musik, standen sie dennoch an diesem Abend auf verlorenem Posten,

Ganz anders LOFFT: die für COMPULSIVE GAMBLING nachgerückten Headliner überzeugten, wie bereits 2006, durch bestechende Tightness, mitreißende Melodien und vor allem einen wirklich guten Sänger, was leider heutzutage Mangelware ist. Die Band betrat die Bühne wie eine Einheit, und es gelang ihr, trotz der offensichtlichen Erschöpfung aller Beteiligten das Publikum wieder zum Moshen zu bewegen. Das Erlebnis, das Hörer mit dieser Band verbinden, kann kaum negativ sein, und so hätte es an diesem Abend keinen besseren Abschluss als diese Kombo geben können.

Bereits gegen halb zwölf war die Veranstaltung dann zu Ende. Mit um die 100 Leute kamen zu diesem „das Rockt XIV“ etwas weniger Zuschauer als beim letzten Mal, was wohl zu einem großen Teil dem Wetter geschuldet war, denn gerade am Freitag hatte es ja wieder heftig geschneit. Dennoch sind der Veranstalter und die Bands zufrieden – der Oktober mit der nächsten Auflage des Konzertes kommt bestimmt!

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